Seit 1955 verleiht das Goethe-Institut die Goethe-Medaille, die der wichtigste Preis der auswärtigen Kulturpolitik der Bundesrepublik Deutschland ist. Sie wird am 28. August, dem Geburtstag Goethes, durch die Präsidentin des Goethe-Instituts, Carola Lentz, in Weimar verlieren und ehrt jedes Jahr drei Menschen, die sich um die Vermittlung der deutschen Sprache sowie um den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben. In diesem Jahr sind das der Kurator und Dramaturg Yi-Wei Keng aus Taiwan, das Kuratorinnen-Kollektiv der OFF-Biennale aus Ungarn und der Filmmanager Gaga Chkheidze aus Georgien. Mit Gaga Chkheidze sprachen wir über die Situation der georgischen Kulturszene und über sein Studium in Jena zu DDR-Zeiten.
Interview
Gaga Chkheidze: „Ich brauche diese Ermutigung, denn Georgien geht Richtung Autokratie“
Dem georgischen Filmmanager Gaga Chkheidze wird am Montag die Goethe-Medaille verliehen. Er spricht über die bedrängte georgische Kulturszene und sein Studium in der DDR.
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Gaga Chkheidze
© Volkmar Otto
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