Die Geschichte dieses Künstlers klingt wie ein modernes Märchen. Da ist ein 15 Jahre alter Junge, der in Frankfurt (Oder) lebt und gern malt. Expressionistisch, bunt, wild und großformatig. Er zeigt seine Werke im Internet auf Instagram – und genau dort wurde eine Galerie in New York auf den Jungen aufmerksam. Nun werden gleich zehn Bilder des Künstlers in den USA ausgestellt. Was für ein Start in die Karriere.
Über den Künstler selbst ist bislang nicht allzu viel bekannt. Er wird geschützt vor zu viel Öffentlichkeit, vor den Verrücktheiten der modernen Zeit und der Hysterie der sozialen Medien. Nicht mal sein wirklicher Name soll den Weg in die Öffentlichkeit finden. Als Schutz. Deshalb ist nur sein Künstlername bekannt, unter dem er die Bilder veröffentlicht: Ilusch.
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Im Kleist-Forum in Frankfurt (Oder) hängen zwei seiner Werke im Foyer. Das Theater betreut den Künstler und teilt mit, dass er sich gern von seinen Alltagserfahrungen in der Oderstadt inspirieren lässt, aber auch von seiner zweiten Heimat Teneriffa. „Wir freuen uns sehr, dass ein so junger Mensch diese tolle Möglichkeit bekommt, und sind stolz, dass auch wir ihm eine Bühne geben dürfen“, sagt Florian Vogel, der Künstlerische Leiter des Theaters.
Mit etwas Rechercheaufwand ist noch zu erfahren, dass Ilusch in die zehnte Klasse geht und dass die Sache mit den Leinwänden, den Pinseln und den Ölfarben keine vorübergehende jugendliche Laune sein soll, sondern dass der Frankfurter von der Oder es wirklich ernst meint mit der Kunst – sein Ziel: Der junge Mann, dessen Bilder auch schon auf der Art Expo in Zürich gezeigt wurden, will in Berlin an der Universität der Künste studieren.
Doch nun erst mal New York: Vom 28. September bis 4. November werden seine Werke in einer Gemeinschaftsausstellung der Galeria Azur in Manhattan zu sehen sein. „Das freut mich wahnsinnig und ehrt mich vor allem sehr, immerhin ist New York eine der weltweiten Kunst-Hauptstädte“, lässt sich Ilusch zitieren. Er fliegt auch zur Eröffnung der Ausstellung in die USA.
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