Eigentlich sollte alles ganz anders kommen. Als das Coronavirus den nicht zwingend an seinen Arbeitsplatz gebundenen Arbeitnehmer in der Stadt das Homeoffice entdecken ließ, wurden dem bis dahin boomenden Berliner Büroimmobilienmarkt mit immer weiter steigenden Spitzenmieten jenseits der 30 Euro pro Quadratmeter düstere Zeiten prophezeit. Experten waren sich sicher, dass in Berlin drei von zehn Büros bald nicht mehr gebraucht würden, und tatsächlich wuchsen in der Hauptstadt die Leerstände. Zigtausend Quadratmeter wurden zur Untermiete angeboten. Doch nun ist die Euphorie zurück.
Immobilienmarkt
41 Euro pro Quadratmeter: Mieten für Büros in Berlin erreichen neuen Höchststand
Trotz Homeoffice zieht die Nachfrage auf dem hauptstädtischen Büroimmobilienmarkt wieder kräftig an. Die Branche macht so viel Umsatz wie seit Jahren nicht.
Jochen Knoblach
jk.
2 Min
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Ein neues Bürogebäude in Berlin-Friedrichshain.
© Berliner Zeitung/Markus Wächter
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