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50. Berlin-Marathon: Sieger laufen ins Ziel – das sind die Platzierungen

Die Veranstalter hoffen auf mehr als 50.000 sogenannte Finisher beim größten deutschen Marathon. Was für heute in Berlin geplant ist.

Team News Maria Windisch maw
3 Min
Die Läuferin Tigist Ketema aus Äthiopien reagiert auf ihren Sieg beim Berlin-Marathon und kniet am Boden.

Die Läuferin Tigist Ketema aus Äthiopien reagiert auf ihren Sieg beim Berlin-Marathon und kniet am Boden.

© Andreas Gora/dpa

An diesem Sonntag startet der 50. Berlin-Marathon. 58.212 Läufer haben sich für das Rennen angemeldet. Am schnellsten schafften es Äthiopiens Lauf-Asse ins Ziel. Der WM-Sechste Milkesa Mengesha siegte beim Jubiläum über die 42,195 Kilometer in 2:03:17 Stunden bei den Männern, Tigist Ketema gewann in 2:16:42 Stunden bei den Frauen. Beide erhielten jeweils 45.000 Euro an Prämien für den Sieg und ihre Zeiten.

Der zwei Jahre alte Streckenrekord von Eliud Kipchoge, der 2022 in der damaligen Weltrekordzeit von 2:01:09 Stunden triumphierte, geriet nicht in Gefahr. Zweiter bei den Männern wurde nach einem spannenden Rennen Cybrian Kotut aus Kenia mit fünf Sekunden Rückstand auf Mengesha. Rang drei belegte Haymanot Alew aus Äthiopien 14 Sekunden hinter dem 24-jährigen Sieger.

Der äthiopische Sieger Milkesa Mengesha (Mitte) feiert auf dem Podium mit dem zweitplatzierten Kenianer Cybrian Kotut (links) und dem drittplatzierten Äthiopier Haymanot Alew (rechts) nach der 50. Auflage des Berlin-Marathons.

Der äthiopische Sieger Milkesa Mengesha (Mitte) feiert auf dem Podium mit dem zweitplatzierten Kenianer Cybrian Kotut (links) und dem drittplatzierten Äthiopier Haymanot Alew (rechts) nach der 50. Auflage des Berlin-Marathons.

© John Macdougall/AFP

Das sind die besten deutschen Läufer

Bester Deutscher war Sebastian Hendel aus Braunschweig auf Rang 17 in 2:07:33 Stunden. Der 28-Jährige zeigte sich bei RTL davon absolut überrascht. „Ab Kilometer 30, 31 kam ich richtig ins Rollen.“

Olympia-Ersatzmann Hendrik Pfeiffer belegte in 2:08:20 Stunden Platz 24, Filimon Abraham landete in 2:08:52 Stunden auf Rang 26. Im vorigen Jahr hatte Amanal Petros den deutschen Rekord auf 2:04:58 Stunden gesteigert. Abraham schaffte es nach schnellem Start am Ende nicht mehr, in die Nähe des Rekordes zu kommen.

Für die beste deutsche Platzierung sorgte trotz leichter Knieprobleme Melat Kejeta, die bei ausgezeichneten Laufbedingungen mit kühlen Temperaturen und blauem Himmel in 2:23:40 Stunden Elfte wurde. Vorn lief Ketema ein Jahr nach dem Fabel-Weltrekord ihrer Landsfrau Tigst Assefa (2:11:53) ein einsames Rennen. Die Äthiopierinnen Mestawot Fikir (2:18:48) und Bosena Mulatie (2:19:00) kamen auf die Ränge zwei und drei.

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Verkehr rund um den Marathon: Bis 17 Uhr gibt es Sperrungen

Los ging das große Rennen laut Veranstalterangaben mit den Spitzenläufern ab 9.15 Uhr. Danach folgen die weiteren Läufer in Wellen, die letzten starten dann um 10.40 Uhr. Zuvor gingen bereits gegen 8.50 Uhr die Handbiker und Rollstuhlfahrer an den Start. 

Schon am Morgen erklärte die Verkehrsinformationszentrale (VIZ) in dem sozialen Netzwerk X, die Veranstaltung zu begleiten. Derzeit kann demnach die Marathon-Strecke an folgenden Punkten gequert werden. Die Sperrungen rund um den Berlin-Marathon sollen dann bis voraussichtlich 17 Uhr andauern.

Hier können Sie die Strecke queren:

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Vor 50 Jahren: Nicht mal 300 Läufer nahmen am Marathon teil

Die Veranstalter hoffen bei der Jubiläumsausgabe darauf, dass 50.000 Menschen nach 42,195 Kilometern das Ziel am Berliner Brandenburger Tor erreichen. Bei der Premiere 1974 im Grunewald hatten lediglich 286 Sportler teilgenommen.

Auf der flachen Strecke durch die Hauptstadt wurden bereits 13 Weltrekorde aufgestellt, wenige Wochen nach den Olympischen Spielen in Paris fehlen diesmal aber die ganz großen Namen im Feld. Die Organisatoren hoffen dennoch wieder auf Weltklasse-Zeiten. Übertragen wird das Rennen auf RTL. Als Expertin wird die einstige Langstreckenläuferin und vielfache Deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt fungieren. (mit dpa)

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