Als in der Nacht zum 13. August 1961 in Berlin Stacheldraht ausgerollt, Straßen aufgerissen und Übergänge gesperrt wurden, veränderte sich auch das Leben am innerdeutschen Grenzfluss Elbe noch einmal grundlegend. Zwischen der Lenzerwische in Brandenburg und Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern verwandelte das DDR-Regime die Elbe auf rund 95 Kilometern in eine streng bewachte und für Flüchtlinge oft tödliche Grenze.
Mauerbau
65 Jahre nach dem Mauerbau: die Elbe als tödlicher Grenzfluss der DDR
Verlassene Dörfer, strenge Kontrollen, missglückte Fluchten und Todesopfer: Die Elbe trennte die DDR und den Westen. Wer sie durchschwamm, riskierte sein Leben.
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Kanuten fahren auf der Elbe an einer gesprengten Eisenbahnbrücke vorbei. Das jenseitige Ufer war DDR-Gebiet. 1984 von Niedersachsen aus gesehen.
© Uwe Gerig/dpa
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