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70 km/h Böen und Gewitter: Heute trifft es nur den Norden

Wochenendwetter: Im Norden Regen und Wind, in der Südhälfte Sonne und bis zu 27 Grad. Die Aussichten bis zum Start in die neue Woche.

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Spaziergänger am Nordseestrand: Am Freitag wehen an der Küste und im Binnenland Schleswig-Holsteins Böen bis 60 km/h, auf den Inseln bis 70 km/h. (Symbolbild)

Spaziergänger am Nordseestrand: Am Freitag wehen an der Küste und im Binnenland Schleswig-Holsteins Böen bis 60 km/h, auf den Inseln bis 70 km/h. (Symbolbild)

© Jochen Tack via www.imago-images.de

Vom Zwischenhoch der vergangenen Tage ist nichts mehr übrig. Eine Kaltfront erreicht an diesem Freitag den Nordwesten und greift später auf die Mitte Deutschlands über. Der Deutsche Wetterdienst erwartet an der Küste und im Binnenland Schleswig-Holsteins Böen bis 60 km/h, auf den Inseln bis 70 km/h. Südlich der Donau bleibt es dagegen weitgehend trocken.

Das Land teilt sich heute entlang der Donau. Nördlich davon ziehen im Tagesverlauf Schauer durch, südlich davon bleibt es meist trocken.

70 km/h auf den Inseln: Die Warnwerte für heute

Der Wind kommt aus West bis Südwest. An der Küste und im Binnenland Schleswig-Holsteins sind steife Böen bis 60 km/h zu erwarten, an exponierten Abschnitten der Nordseeküste und auf den Inseln vereinzelt stürmische Böen bis 70 km/h.

Bis zum Vormittag sind im Nordseeumfeld und in Schleswig-Holstein zusätzlich kurze Gewitter nicht ausgeschlossen, mit Böen um 65 km/h. Für den Rest des Tages führt der Bericht ausschließlich Wind.

Die amtlichen Warnungen betreffen heute damit fast nur den Norden. Wer weiter südlich wohnt, findet auf der Karte voraussichtlich nichts.

Samstag und Sonntag: 17 bis 26 Grad und eine Wettergrenze

Heute ist es wechselnd bewölkt mit längeren heiteren Abschnitten. Über der südlichen Mitte und im Osten fällt anfangs etwas Regen, im Tagesverlauf gehen vor allem in der Nordhälfte Schauer nieder. Die Vorhersage nennt 17 bis 23 Grad.

In der Nacht zum Samstag klingen die Niederschläge ab, in der zweiten Nachthälfte zieht im Nordwesten wieder dichte Bewölkung auf. Die Werte sinken auf 13 bis 7 Grad, im Süden bei Aufklaren örtlich auf 5 Grad.

Der Samstag trennt das Land. Über der Nordhälfte hängt eine geschlossene Wolkendecke, aus der gebietsweise Regen fällt. Weiter südlich lösen sich die Nebelfelder auf, danach scheint dort die Sonne, bei 19 bis 24 Grad und am Oberrhein bis 26 Grad.

Zehn Grad Unterschied an einem Tag

Am Sonntag setzt sich die Teilung fort. Im Norden ist es stark bewölkt und zeitweise nass, im südlichen Baden-Württemberg und in Bayern bleibt es trocken und zeitweise sonnig.

Die Zahlen gehen weit auseinander. Die Nordhälfte kommt am Sonntag auf 17 bis 22 Grad, der Süden auf 20 bis 27 Grad. Das sind bis zu zehn Grad Unterschied an einem einzigen Tag.

Dazu kommt der Wind. An den Küsten sind am Sonntag stürmische Böen zu erwarten, an exponierten Stellen sogar Sturmböen, und auch in der Nacht zum Montag bleibt es an der See stürmisch.

Wer das Wochenende draußen plant, hat damit eine klare Richtung: Je weiter südlich, desto verlässlicher. Am Samstag beginnt der trockene Bereich südlich der Mitte, am Sonntag erst südlich der Donau.

Warum die Front den Süden nicht erreicht

Der Warnlagebericht beschreibt den Weg der Kaltfront genau: Sie greift auf den Nordwesten über und erreicht später die Mitte. Weiter südlich taucht sie im Text nicht mehr auf.

Auch bei der Windstärke bleibt der Bericht unter dem, was angekündigt war. Die Wochenvorhersage hatte für Freitag und Samstag an Nord- und Ostsee stürmische Böen der Stärke 8 geführt, vereinzelt sogar Sturmböen der Stärke 9. Heute Morgen stehen dort 60 bis 70 km/h.

Genau das erklärt die Teilung. Südlich der Donau bleibt es heute weitgehend trocken, und auch am Wochenende liegt die Wettergrenze quer durch das Land. Den Übergang vom Gewittermittwoch zur Beruhigung beschreibt der Wetterartikel von Donnerstag.

Die Front erreicht die Mitte. Weiter nach Süden kommt sie nicht.

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Wie startet die neue Woche? Bei 17 bis 22 Grad

Der Montag bringt wechselhaftes Wetter mit Schauern und einzelnen Gewittern. Im Südwesten bleibt es etwas freundlicher. Die Zehn-Tage-Vorhersage nennt 17 bis 22 Grad, dazu einen lebhaften Wind aus Nordwest, der an den Küsten und auf den Mittelgebirgen stürmisch auffrischt.

Danach beruhigt sich die Lage. Am Dienstag und Mittwoch ist es nach Nebelauflösung vielfach heiter, die Werte liegen bei 18 bis 22 Grad, nachts bei 9 bis 6 Grad.

Damit schließt die zweite Septemberhälfte an das an, was die erste gebracht hat: einen Wechsel im Wochentakt. Zwischen dem 4. September und heute lagen Unwetterwarnungen mit 50 Litern Regen, Sturmböen bis 100 km/h, Frost in Bodennähe und ein Tag mit 33 Grad.

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