Ambivalent

8. Mai: Gaucksches Ja-Aber-Gedenken in Dresden

Altbundespräsident Joachim Gauck hielt am 8. Mai die Gedenkrede in der Dresdner Staatskanzlei. Seine Würdigung der Befreier fiel dabei auffällig differenziert aus.

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Bundespräsident a.D. Joachim Gauck: Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus in der sächsischen Staatskanzlei.

Bundespräsident a.D. Joachim Gauck: Gedenkveranstaltung zum Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus in der sächsischen Staatskanzlei.

© Pawel Sosnowski

Sachsen beging am Freitag zum zweiten Mal den 8. Mai als offiziellen Gedenktag. In der Dresdner Staatskanzlei erinnerten Staatsregierung und Landtag erstmals gemeinsam an die Befreiung vom Nationalsozialismus und das Ende des Zweiten Weltkriegs. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) begrüßte die zahlreichen Schulklassen im Saal und verwies darauf, dass der Gedenktag auf Initiative der Linken eingeführt worden sei – mit breiter überparteilicher Unterstützung. Landtagspräsident Alexander Dierks (CDU) würdigte die Alliierten, die einen hohen Preis für die Befreiung gezahlt hätten, und warnte vor schleichendem Demokratieabbau.

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