Bekannt ist Rainer Simon für Filme wie „Die Frau und der Fremde“, „Jadup und Boel“ oder „Till Eulenspiegel“. Schon zu DDR-Zeiten war er ein künstlerisch anspruchsvoller und politisch unbequemer Chronist des Zeitgeistes.
Zum 80. Geburtstag der Defa zieht Simon Bilanz, über sein eigenes Schaffen, die Abwicklung der Defa und die heutige politische Situation, die dem mittlerweile 85-Jährigen sauer aufstößt. Deutschland ist ihm im Laufe der Jahre fremd geworden, das herzliche und verantwortungsbewusste Leben seiner Wahlfamilie in Südamerika hingegen eine zweite Heimat. Ein Kosmopolit aus Potsdam auf den Spuren Alexander von Humboldts.
Filmgeschichte
80 Jahre Defa – Regisseur Rainer Simon: „Deutschland ist mir fremd geworden“
Der ehemalige Defa-Regisseur Rainer Simon war schon immer ein Abenteurer. Vor der Wende waren es die oft subtilen Kämpfe des Kulturbetriebs, nach der Wende filmreife Reisen in den Urwald Südamerikas.
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Rainer Simon in seinem Arbeitszimmer in Potsdam: „Die Defa wurde plattgemacht, das hätte man anders lösen müssen.“
© Markus Wächter/Ostdeutsche Allgemeine Zeitung
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