Förderung

Hätten Sie’s gewusst? Was die Kunsthochschule Weißensee mit Schokolade verbindet

Die Aachener Peter und Irene Ludwig Stiftung fördert die Kunsthochschule im Berliner Osten mit einem gut dotierten Studienpreis.

3 Min
Eingang der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Rechts sieht man noch die Klinker der Monheim’schen Schokofabrik.

Eingang der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Rechts sieht man noch die Klinker der Monheim’schen Schokofabrik.

© MaurizioxGambarini

Rechts neben dem Eingang zur Kunsthochschule Weißensee in der Bühringstraße schließt sich zur Gustav-Adolf-Straße hin ein neu-sachlicher Klinkerbau an. Er war einst, ab 1921, das Verwaltungsgebäude der Schokoladenfabrik Trumpf. Betrieben von den Aachener Gebrüdern Monheim. Das Unternehmen, das sich ab Mai 1945 in der sowjetischen Besatzungszone befand, wurde zwangsenteignet, die Technik weitgehend demontiert und als Reparationsleistung in die Sowjetunion verbracht.

Es spielte keine Rolle, dass die Monheims eher soziale Arbeitgeber waren, doch hatten auch sie im Krieg Zwangsarbeiter beschäftigt, was die AJC-Liste belegt. Ihrer Unternehmensphilosophie folgend hatte Trumpf bereits 1935 auf dem Werksgelände ein großes Schwimmbad mit Sprungbrett, Umkleiden und Sonnenterrasse errichten lassen.

Werden Sie Teil des Ostablishments.

Sie haben bereits ein O+ Abo?

*