Union-Präsident Dirk Zingler.
© Matthias Koch
Derzeit ruht der Spielbetrieb in den höchsten deutschen Spielklassen bis mindestens zum 30. April. Über eine mögliche Verlängerung oder Lockerung soll in der Woche nach Ostern entschieden werden. Zingler stellte klar, dass «wir Fußball brauchen, auch leider Geisterspiele, weil wir vertragliche Verpflichtungen und Verantwortung für unsere Mitarbeiter haben». Jedoch müsse man genau die Gesamtsituation in Deutschland bedenken, bevor es wieder losgehen kann.
In der Existenz sieht Zingler Aufsteiger Union derzeit noch nicht bedroht. «Wir haben uns in den letzten Jahren eine Stabilität erarbeitet», sagte Zingler und ergänzte: «Wir haben alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, alle im Verein verhalten sich unheimlich solidarisch.» Der Club-Boss ist davon überzeugt, dass die Köpenicker «stabil durch die Situation kommen», hat aber auch eine Sorge: «Das einzige Risiko ist sicherlich, dass wir nicht wissen, wie lange es dauert. Wir haben ein Szenario entwickelt bis zum Sommer. Wenn es darüber hinaus geht, werden wir neu überlegen müssen.»
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