Weltweit wird an der Entwicklung eines Impfstoffs gearbeitet.
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Wie Karliczek sagte, setzt das Programm auf zwei Säulen. Die erste Säule sei die Entwicklung, die zweite die Produktion. Es sollten bei der Entwicklung mit Hilfe des Sonderprogramms Studien mit einer größeren Anzahl von Probanden ermöglicht werden, als dies sonst üblich ist. Dies verspreche schnellere Fortschritte.
So könnten frühzeitig medizinisches Personal oder Menschen aus den Risikogruppen, etwa Ältere oder an Krebs vorerkrankte Menschen, mit einbezogen werden. Die Teilnahme an Studien erfolge ausschließlich auf der Basis von Freiwilligkeit.
Erster deutscher Impfstofftest gegen Covid-19 beginnt
Mit der zweiten Säule des Programms solle bereits jetzt vorbereitet werden, dass große Mengen produziert werden können, sobald ein Impfstoff gefunden ist. Dabei gehe es etwa um die Beschaffung von Inhaltsstoffen oder um Verträge mit Dienstleistern, welche den Impfstoffe dann abfüllen.
„Ein wirksamer Impfstoff ist der Schlüssel für die Rückkehr zur Normalität“, sagte Karliczek. „Wir dürfen trotzdem keine Wunder erwarten“, warnte sie zugleich. Die Menschen müssten sich auch auf Rückschläge einstellen. „Frühestens Mitte 2021“ stünden Impfstoffe bereit, die im großen Stil eingesetzt werden könnten.
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