Wie groß die Ignoranz hinsichtlich der eigenen Stadt ist, haben uns gerade BVG und Politikgrößen wieder einmal als Posse vorgeführt. Erst die BVG: Mit der Überschrift „Großer Bahnhof für Glinka“ gab sie am 3. Juli die Umbenennung des U-Bahnhofs Mohrenstraße in Glinkastraße bekannt. Antje Kapek, grüne Fraktionsvorsitzende, freute sich: „Dieser Name ist unerträglich und rassistisch.“ Sie meinte nicht die Glinkastraße. Auch Franziska Giffey, Sozialdemokratin mit Bürgermeisterambition, wusste weder vom Antisemitismus des russischen Komponisten Glinka, noch bedachte sie den Ursprung des Namens Mohrenstraße, als sie mitteilte: „Ein großartiges Zeichen der BVG gegen Rassismus, Hass und Hetze.“
Kommentar
Posse um die Mohrenstraße
Die Debatte um die Umbenennung der Mohrenstraße ist geprägt von Unkenntnis und Ignoranz.
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Eingang U-Bahnhof Mohrenstraße in Berlin-Mitte.
© Foto: imago images/Dirk Sattler
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