Jahrelang stand der Betonkoloss zwischen Hermannplatz und Südstern in Berlin-Kreuzberg leer, ein Fremdkörper mit verspiegelten Scheiben zwischen den stuckbesetzten Wohnhäusern aus der Gründerzeit auf der einen Seite und den brutalistischen Sozialbauten der Düttmann-Siedlung auf der anderen. Doch an diesem Nachmittag kommt Leben in das neunstöckige Gebäude. Die Bauzäune sind weg, die lang verschlossenen Türen stehen offen, sogar das Unkraut ringsum wurde entfernt. Alles chic für den großen Tag und die neue Zeit.
Berlin-Kreuzberg
921 neue Nachbarn: Kreuzberger besuchen Hasenheide-Großunterkunft für Flüchtlinge vor Öffnung
Mehr als 900 Geflüchtete sollen in dem umgebauten Bürogebäude zwischen Südstern und Hermannplatz künftig leben. Vorab dürfen die Anwohner rein.
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Das frühere Bürogebäude mit der Adresse Hasenheide 23–27 wurde zur Erstaufnahmeeinrichtung umgebaut. Mehr als 900 Geflüchtete sollen dort einziehen.
© Emmanuele Contini/Berliner Zeitung
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