Am Freitag war bekannt geworden, dass auch die Berliner Co-Fraktionschefin der Linken, Anne Helm, elektronische Droh-Post erhalten hat, unterzeichnet mit dem Kürzel „NSU 2.0“. Die 34-Jährige berichtet von insgesamt drei E-Mails, die in den vergangenen Tagen bei ihr eingegangen seien. Der Inhalt: Todesdrohungen, Todesurteile, sexistische Beleidigungen, „formuliert in eindeutiger NS-Sprache“, wie Helm der Berliner Zeitung sagte. Die erste Mail sei in der Nacht zum vergangenen Sonntag eingegangen. Sie habe Anzeige erstattet. In den Tagen danach habe sie zwei ähnliche E-Mails erhalten, jeweils mitten in der Nacht.
Hassmails gegen Politiker
Berliner Koalition streitet über die Einsetzung eines Sonderermittlers
Die Linke fordert nach dem Vorbild Hessen einen Sonderermittler, um mögliche rechtsextreme Strukturen in der Berliner Polizei aufzudecken. Die SPD lehnt das ab.
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Fraktionsvorsitzende der Linken im Berliner Abgeordnetenhaus, Anne Helm.
© dpa/Wolfgang Kumm
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