Der 67-Jährige mit dem leichten bayerischen Akzent ist mit dem Fahrrad nach Tegel gekommen. Als Fluggast war Johannes Hauenstein schon lange nicht mehr hier. „Fliegen ist schon cool“, sagt er. Aber in den Urlaub fuhr die Familie lieber mit einem umgebauten Bus. „In den 1990er-Jahren musste ich einmal kurzfristig nach Köln“, erzählt der Mann im blauen Radlerdress. Das ging nicht anders als per Flugzeug von Tegel aus. „Sat.1 hatte mich wenige Stunden zuvor zu einer Sendung eingeladen. Zurück bin ich dann aber mit dem Nachtzug gefahren.“ Die Fernsehleute hätten erstaunt reagiert. Fliegen: Das geht doch schnell, und es kann sehr preiswert sein. Das machen doch alle.
Flughafen
Warum Johannes Hauenstein Tegel für ein „Eitergeschwür“ hält
Berlin nimmt Abschied vom wichtigsten Flughafen der Region. Doch Johannes Hauenstein, der nebenan wohnt, freut sich über die Stilllegung. Das Ende von TXL sei unausweichlich, sagt er
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Johannes Hauenstein am Flughafen Tegel. Mit dem Plakat wirbt die Tegel Projekt GmbH für die geplante Umgestaltung des Geländes.
© Berliner Zeitung/ Gerd Engelsmann
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