Ursprünglich sollte die Ausschreibung für die Linien auf der Stadtbahn und im Nord-Süd-Tunnel, die zwei Drittel des S-Bahn-Betriebs bilden, im vergangenen November starten. Doch innerhalb der rot-rot-grünen Koalition äußerten die SPD und die Linke Skepsis, ob es richtig ist, sie in vier Lose zu teilen, die getrennt an mehrere Firmen vergeben werden dürfen. Die Eisenbahnergewerkschaft EVG teilt die Befürchtung, dass dies zu einer Zerschlagung der S-Bahn führen werde. Beteiligte entgegnen, dass eine vergleichbare Aufteilung längst stattgefunden habe. So seien für den Fahrbetrieb, die Gleise und die S-Bahnhöfe unterschiedliche DB-Unternehmen verantwortlich.
Verkehr
Berliner S-Bahn-Ausschreibung der Superlative steht unmittelbar bevor
Neue Züge, vielleicht auch neue Betreiber: Das Verfahren könnte einiges ändern. Der Senat sieht sich auf der Zielgeraden.
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Auch der Betrieb der S-Bahn-Linie S75 nach Wartenberg wird ausgeschrieben. Hier ein Zug im Hauptbahnhof.
© Imago Images/ Winfried Rothermel
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