Ostsee

Ostsee: Behörden sperren weitere Strände wegen Blaualgen

Am Bodden starben nach Behördenangaben bereits drei Hunde, nachdem sie Wasser mit Cyanobakterien getrunken hatten. Satellitenaufnahmen zeigen weitere Algenteppiche.

Team News BLZ
2 Min
Ein Hinweisschild verbietet am Bodden bei Wampen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) das Baden, weil sich dort Blaualgen gebildet haben.  

Ein Hinweisschild verbietet am Bodden bei Wampen (Landkreis Vorpommern-Greifswald) das Baden, weil sich dort Blaualgen gebildet haben.  

© dpa/Stefan Sauer

Es handele sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Blaualgen-Gruppen, die beim „Verschlucken zu Vergiftungen und beim Baden zu Hautreizungen führen“ können. „Wer immungeschwächt ist oder offene Wunden hat, solle nicht baden gehen“, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales in Rostock mit. Blaualgen vermehren sich bei Wassertemperaturen ab 18 Grad und hoher Sonneneinstrahlung massenhaft. Biologisch gesehen handelt es sich bei Blaualgen allerdings nicht um Algen, sondern um Cyanobakterien.  

Am Greifswalder Bodden gelten aufgrund der Blaualgen in Wampen, im Strandbad Eldena und an der Riemser Badestelle bereits Badeverbote. Am Wochenende waren in Wampen bei Greifswald zwei Hunde gestorben.

Nach Angaben der Behörden hatten die Tiere hier gebadet und dabei größere Mengen Wasser geschluckt. Am Dienstag meldete das Veterinäramt des Kreises einen dritten verendeten Hund. Auch dieser hatte in Wampen Boddenwasser getrunken.

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