Ein Mann hat Steine und Steinplatten auf fahrende Autos geworfen, die im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf auf der Autobahn A100 unterwegs waren. Nach Informationen der Berliner Zeitung ereigneten sich die Taten am Sonntagnachmittag gegen 16 Uhr. Von einer Böschung in Höhe der Ausfahrt Kurfürstendamm am Rathenauplatz warf der Mann Gegenstände auf mindestens 24 Fahrzeuge.
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Nach Angaben von Polizeibeamten traf er mindestens drei Autos in Fahrtrichtung Süd mit einem Stein. Eine Motorradfahrerin überfuhr einen Stein und konnte ihre Maschine nur knapp unter Kontrolle bringen und einen Sturz verhindern.
In Fahrtrichtung Nord wurden ebenfalls zwei Autos von einem Stein getroffen. Während in Richtung Süd der Verkehr mit einer Geschwindigkeit von 60 bis 70 Stundenkilometern floss, stand der Verkehr in Richtung Norden nahezu.
Zehn weitere Steine im Rucksack
Ein Zeuge konnte den Werfer beim kurzzeitigen Verlassen des Tatortes beobachten, hielt ihn aber bei dessen Rückkehr von weiteren Steinwürfen ab. In seinem Rucksack hatte der Täter zehn weitere Steine.
Stadtweit meldeten sich weitere Autofahrer bei der Polizei, deren Fahrzeuge an dem Ort von einem Stein getroffen wurden. Verletzt wurde durch die Steinwürfe niemand.
Bei dem Täter handelt es sich um einen 30-Jährigen, der in Berlin wohnungslos ist. Die Staatsanwaltschaft will ihn einem Richter zum Erlass eines Haftbefehls vorführen lassen.
In der Vergangenheit hatte es immer wieder Steinwürfe auf Autos der A100 gegeben – meist von Brücken aus. Bislang konnte aber nie ein Verdächtiger ermittelt werden.
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