Der gesperrte Abschnitt der Stadtautobahn in Charlottenburg ist nicht einmal drei Kilometer lang, doch die Schäden auf der A100 werden künftig noch weitreichendere Auswirkungen haben als heute – in der gesamten Stadt. Das wurde am Mittwoch während einer Pressekonferenz bei der Autobahn GmbH des Bundes in Berlin deutlich.
Um die maroden Spannbetonbrücken rasch abreißen und neu bauen zu können, versprachen die Planer, den Turbo einzulegen. Bis dahin wollen sie versuchen, den Schwerlastverkehr möglichst weiträumig umzuleiten – was allerdings Anwohner von Berliner Hauptverkehrsstraßen mit zusätzlichem Lkw-Verkehr belasten könnte wie den Oraniendamm, die Berliner und die Frankfurter Allee. Absehbar ist auch, dass während der Arbeiten auch der S-Bahn-Verkehr auf dem Ring mehrmals unterbrochen werden muss.
Verkehrschaos
A100 in Charlottenburg wird zur Baustelle: Das kommt auf S-Bahn-Fahrgäste und Anwohner zu
Für Abriss und Neubau der beiden maroden Brücken gibt es noch keinen Zeitplan. Doch das Projekt soll bald beginnen. Nun liegt auch ein Umleitungskonzept vor.
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Stau auf der Autobahn A100 in Charlottenburg: Der Abschnitt am ICC ist der am stärksten belastete Autobahnabschnitt in Deutschland. Zuletzt waren dort 230.000 Fahrzeuge pro Tag unterwegs.
© Sebastian Gollnow/dpa
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