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Fahrstreifen der Rudolf-Wissell-Brücke auf der A100 gesperrt: Das müssen Autofahrer jetzt wissen

Die Rudolf-Wissell-Brücke der A100 ist teils gesperrt. Ein Spannglied ist beschädigt. Die wichtigsten Informationen im Überblick.

2 Min
Der äußere Fahrstreifen der Rudolf-Wissell-Brücke muss gesperrt werden.

Der äußere Fahrstreifen der Rudolf-Wissell-Brücke muss gesperrt werden.

© Paul Zinken/dpa

Die Autobahn GmbH hat auf der Rudolf-Wissell-Brücke in Berlin mehrere Fahrstreifen gesperrt. Betroffen ist die A100 in beiden Fahrtrichtungen.

Rund 180.000 Fahrzeuge rollen nach Angaben der Autobahn GmbH täglich über das Bauwerk. Für sie wird es jetzt enger.

Grund ist laut der Behörde ein beschädigtes Spannglied, das bei laufenden Bauwerksprüfungen aufgefallen ist und ausgetauscht werden muss. Die Sperrung gilt vorerst für 14 Tage.

Was ist auf der A100 genau gesperrt?

In beiden Richtungen fällt der jeweils rechte Fahrstreifen weg. Der restliche Verkehr läuft über die verbleibenden Spuren weiter. Hinter der Maßnahme stehen nach Angaben der Autobahn GmbH die derzeit laufenden Bauwerksprüfungen und die damit verbundenen Instandsetzungsarbeiten. Das Bauwerk liegt im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und bildet ein Teilstück der A100.

Im Mittelpunkt steht ein einzelnes beschädigtes Spannglied. Es gehört nach Angaben der Autobahn GmbH zu einer zusätzlichen Verspannung, die erst in den 1980er-Jahren nachträglich in die Konstruktion eingebaut wurde.

Wie lange bleibt die Rudolf-Wissell-Brücke gesperrt?

Die Einschränkung gilt zunächst für 14 Tage, also bis zum 21. Oktober. Beide Angaben stehen allerdings unter dem Vorbehalt „vorerst“ beziehungsweise „zunächst“. Ob es bei diesem Zeitfenster bleibt, ist damit offen.

Die Behörde gibt zwei Empfehlungen – je nachdem, ob man durch die Stadt oder durch die Region fährt. So soll sich der Rückstau rund um die Engstelle verteilen.

Diese Umleitungen werden emfpohlen:

  • Fernverkehr: das Autobahndreieck Charlottenburg weiträumig meiden und über den westlichen Berliner Ring, die A10, ausweichen.
  • Stadtverkehr: nach Möglichkeit auf das übergeordnete Hauptstraßennetz umsteigen.
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Wie wichtig ist die Brücke für den Berliner Verkehr?

Mit rund 930 Metern ist die Rudolf-Wissell-Brücke die längste Straßenbrücke Berlins. Fertiggestellt wurde sie im Jahr 1961. Die Autobahn GmbH spricht von etwa 180.000 Fahrzeugen, die täglich über die Brücke fahren.

Langfristig soll ein Ersatzneubau mit zwei getrennten Brücken die alte Konstruktion ersetzen. Dieser Bedarf ist der zuständigen Deges laut Morgenpost seit Längerem bekannt.

Im April fand demnach der Erörterungstermin im Planfeststellungsverfahren statt. Bevor tatsächlich gebaut werden kann, muss noch der konkrete Beschluss folgen.

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