Verkehr

A24 nach Berlin, A7 Richtung Ostsee: Hier stehen Urlauber jetzt im Stau

Ferienstart in allen Bundesländern: Der ADAC warnt vor einem der staureichsten Wochenenden des Jahres. Diese Autobahnen im Osten und Norden sind jetzt betroffen.

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Auf der Autobahn A7 kann es sich stauen.

Auf der Autobahn A7 kann es sich stauen.

© Christian Butt/dpa

Der Ferienreiseverkehr sorgt am Wochenende für erhebliche Behinderungen auf den Autobahnen in Ostdeutschland und im Norden. Es ist das erste Wochenende in diesem Jahr, an dem in allen Bundesländern Sommerferien sind.

„Das erste August-Wochenende dürfte eines der staureichsten der Saison werden“, hatte der ADAC im Vorfeld mitgeteilt. Nach Angaben des Automobilclubs zählen in Ostdeutschland vor allem die A24 Hamburg-Schwerin-Berlin zu den besonders belasteten Strecken. Auch die A1 Bremen-Hamburg-Fehmarn, die A7 Hannover-Hamburg-Flensburg sowie die A23 Hamburg-Heide seien stark betroffen.

Verkehr Richtung Osten läuft weitgehend

In Mecklenburg-Vorpommern gestaltet sich die Situation vergleichsweise entspannt. Der Verkehr in Richtung Osten komme erst unmittelbar vor der polnischen Grenze zum Stocken, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit.

Deutlich schwieriger ist die Lage im Norden: Auf der A7 in Richtung Flensburg sei der Verkehr sehr dicht, sagte ein Sprecher der Autobahnpolizei am Nachmittag. Zwischen dem Autobahnkreuz Rendsburg und der dänischen Grenze stocke der Verkehr in beide Richtungen. Voraussichtlich bleibe die Lage bis zum frühen Abend zäh. Im Raum Hamburg staue sich der Verkehr laut einer Sprecherin der Verkehrsleitzentrale nördlich und südlich des Elbtunnels auf mehreren Kilometern. Auch auf der A1 in Richtung Süden komme es vor dem Maschener Kreuz zu Verzögerungen.

Brandenburg beteiligt sich an Speedweek

Parallel zum Reiseverkehr verstärkt die Polizei in Brandenburg in der kommenden Woche ihre Verkehrskontrollen. Die Beamten beteiligen sich an der bundesweiten Speedweek, die sich gegen Geschwindigkeits- und Aggressionsdelikte richtet. Kontrolliert werde nicht nur überhöhte Geschwindigkeit, sondern auch aggressives Fahren wie Drängeln oder zu dichtes Auffahren, sagte eine Sprecherin der Polizei.

„Wir werden unsere Geschwindigkeitsmessgeräte nicht nur auf Bundesautobahnen aufstellen, sondern uns auf die ländlichen Bereiche, insbesondere Alleen, konzentrieren“, sagte Peggy Baier, Leiterin der Verkehrspolizei in der Polizeidirektion West. „Rechts überholen, Drängeln, Lichthupe und Geschwindigkeiten jenseits von 220 Kilometer pro Stunde in beschränkten Bereichen werden fast täglich festgestellt und geahndet.“

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Die Speedweek ist eine vom europäischen Polizeinetzwerk Roadpol koordinierte Aktion, die jeweils im April und August stattfindet. (mit dpa)

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