Einzelhandel

Ab 2022: Verbot der meisten Plastiktüten

Ausgenommen sind als besonders stabil geltende Mehrweg-Tüten sowie die dünnen Plastikbeutel, die man etwa am Obst- und Gemüsestand findet.

Okan Bellikli Team News okb/dpa
1 Min
Bestimmte Tüten an Kassen werden verboten (Symbolbild).

Bestimmte Tüten an Kassen werden verboten (Symbolbild).

© imago images/Ralph Peters

In den vergangenen Jahren war die Zahl der in Deutschland verbrauchten Plastiktüten stark zurückgegangen, nachdem viele Händler sich freiwillig verpflichtet hatten, sie nicht mehr umsonst abzugeben. Der Handelsverband HDE teilte mit, man habe seit 2015 die Ausgabe von Kunststofftragetaschen insgesamt um fast 70 Prozent zurückgefahren, das Verbot sei überflüssig. 2019 seien es noch 18 leichte Kunststofftragetaschen pro Kopf gewesen, für die nun das Verbot beschlossen wurde.

Manche Geschäfte bieten schon jetzt keine Einweg-Plastiktüten an der Kasse mehr an, sondern setzen auf Alternativen aus Papier, Pappkisten oder Stoff. Inwiefern deren Ökobilanz im Vergleich zur Plastik-Tragetasche abschneidet, wenn sie nur einmal oder wenige Male verwendet werden, ist umstritten. Ziel des von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) auf den Weg gebrachten Verbots ist es, Plastikmüll zu vermeiden.

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