Knapp 50 Jahre liegt er mittlerweile zurück, der Massenrausch von Australien. Während einer zweiwöchigen Tournee verwirrte das Abba-Fieber die kollektiven Gemüter so sehr, dass es einen schwindelte. Als man die Musiker etwa mit einer Limousine durch Melbourne chauffierte, setzte eine Mutter kurzerhand ihr Kind vor den Wagen, um ein Autogramm zu ergattern. Derweil krähte kaum ein Känguru nach Königin Elisabeth, die sich zur gleichen Zeit im Lande befand. Boulevardjournalisten tauften das Hysterie-Phänomen von damals: Abbamania.
Show
Abbamania in der Berliner Uber-Arena: Das schwedische Retortenfieber
Am Samstagabend versuchte sich eine Tribute-Show an der Imitation der womöglich größten Popband aller Zeiten. Was davon übrig bleibt? Ein verwaschenes Überlisten der Zeit.
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Vielfach imitiert und nie erreicht: Agnetha (l.) und Anni-Frid. Hier ihre Darstellerinnen Navina Heyne und Kerstin Löcker.
© Davids
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