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Abbamania in der Berliner Uber-Arena: Das schwedische Retortenfieber

Am Samstagabend versuchte sich eine Tribute-Show an der Imitation der womöglich größten Popband aller Zeiten. Was davon übrig bleibt? Ein verwaschenes Überlisten der Zeit.

Martin Schüler
Martin Schüler
4 Min
Vielfach imitiert und nie erreicht: Agnetha (l.) und Anni-Frid. Hier ihre Darstellerinnen Navina Heyne und Kerstin Löcker.

Vielfach imitiert und nie erreicht: Agnetha (l.) und Anni-Frid. Hier ihre Darstellerinnen Navina Heyne und Kerstin Löcker.

© Davids

Knapp 50 Jahre liegt er mittlerweile zurück, der Massenrausch von Australien. Während einer zweiwöchigen Tournee verwirrte das Abba-Fieber die kollektiven Gemüter so sehr, dass es einen schwindelte. Als man die Musiker etwa mit einer Limousine durch Melbourne chauffierte, setzte eine Mutter kurzerhand ihr Kind vor den Wagen, um ein Autogramm zu ergattern. Derweil krähte kaum ein Känguru nach Königin Elisabeth, die sich zur gleichen Zeit im Lande befand. Boulevardjournalisten tauften das Hysterie-Phänomen von damals: Abbamania.

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