Nur wenige Wochen lagen zwischen der Entlassung aus der Untersuchungshaft und jenem Tag, an dem die Sicherheitsbehörden schlagartig den Atem anhielten. Auf gerichtliche Weisung sollte der mutmaßliche Täter des CSD-Attentats, Abdul Ballout, zu vertraulichen Klärungsgesprächen bei der NGO Violence Prevention Network erscheinen. Die Jugendgerichtshilfe meldete den frisch Entlassenen für regelmäßige Sitzungen an – ein Routinevorgang auf dem Papier. Doch hinter den verschlossenen Türen der Beratung begann ein hochgefährliches Versteckspiel.
CSD-Anschlag
Ein Gespräch mit dem Mann, der Abdul Ballout deradikalisieren sollte: „Er war überfreundlich“
Harmlos nach außen, ungreifbar im Kern. Wie der Islamist im Präventionsprogramm von Violence Prevention Network Theater spielte – ein Gespräch mit dem Geschäftsführer.
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Spurensuche der Sicherheitsbehörden: Nach dem Anschlag steht die Frage im Raum, ob man ihn hätte verhindern können.
© dts Nachrichtenagentur/Imago
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