In der Stralsunder Altstadt fehlt einer der drei Bronzefiguren des Mägdebrunnens in der Fährstraße eine Hand. Das Teil ist allerdings nicht verschwunden, sondern liegt inzwischen bei der Stadt, wie die Hansestadt Stralsund am Freitag mitteilte.
Vor wenigen Tagen hatte das Hotel Scheelehof die für Kunst im öffentlichen Raum zuständige Abteilung Straßen und Stadtgrün angerufen: Ein Bürger hatte dort eine Hand abgegeben, die vermutlich zum Brunnen gehört. Beim Abholen bestätigte sich das schnell – die Hand passt an den Arm der Magd.
Ein Kunstsachverständiger hat die Bruchstelle begutachtet. Er hält einen altersbedingten Ermüdungsbruch für möglich: Die Löt- beziehungsweise Schweißnaht der Bronzeplastik, offenbar eine Schwachstelle aus der Herstellung, sei an dieser Stelle erodiert und habe nachgegeben, sodass die Hand einfach abfiel.
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Ein Fachrestaurator prüft derzeit, wie sich die Bruchstelle fachgerecht reparieren lässt und die Hand wieder am Arm der Figur befestigt werden kann. Wann die Magd ihre Hand zurückbekommt, steht noch nicht fest.
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