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Mehr Abschiebungen vom BER im letzten Jahr: Das sind die neuen Zahlen

Die Abschiebungen am BER sind gestiegen. Beobachter zählten im vergangenen Jahr 2591 Menschen. Das ist zu den Details bekannt.

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Vom BER wurden 2025 mehr Menschen abgeschoben als im Jahr davor.

Vom BER wurden 2025 mehr Menschen abgeschoben als im Jahr davor.

© Sebastian Gollnow/dpa

Die Abschiebungen vom Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) haben im vergangenen Jahr zugenommen. Nach Angaben des Forums Abschiebungsbeobachtung Berlin-Brandenburg (FABB) wurden dort 2591 Menschen zurückgeführt – ein Plus von 15,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das geht aus dem Jahresbericht 2025 hervor, der am Montag vorgestellt wurde. Damit bleibt der BER laut Bericht einer der Flughäfen mit den meisten Abschiebungen in Deutschland.

Abschiebungen am BER: 2591 Fälle laut Jahresbericht

Die zentrale Zahl des Berichts betrifft die Entwicklung am Hauptstadtflughafen. Dort zählte das FABB im vergangenen Jahr 2591 sogenannte rückgeführte Personen. Das entspricht einem Anstieg um 15,3 Prozent gegenüber dem Jahr davor.

Deutschlandweit stieg die Zahl der Abschiebungen 2025 nach Angaben des Berichts um 13,5 Prozent. Der Zuwachs am BER lag damit über dem bundesweiten Wert.

Das Forum unterscheidet in seinem Bericht zwischen Sammelabschiebungen und einzelnen Maßnahmen. Von 37 Sammelabschiebungen im Berichtszeitraum begleiteten und dokumentierten die Beobachter nach eigenen Angaben 28. Hinzu kamen 96 dokumentierte Einzelmaßnahmen.

Wohin abgeschoben wurde: Moldau, Georgien und Serbien

Bei den Sammelabschiebungen gab es nach Angaben des FABB klare Schwerpunkte. Die wichtigsten Zielländer waren Moldau, Georgien und Serbien. Diese drei Staaten nennt der Jahresbericht 2025 ausdrücklich als Hauptrückführungsziele der gemeinsamen Flüge.

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Woraus das Forum Abschiebungsbeobachtung besteht

Das FABB setzt sich aus staatlichen Stellen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zusammen. Beteiligt sind die Bundespolizei und die zuständigen Behörden. Dazu kommen Vertreter beider großen Kirchen und von Wohlfahrtsverbänden. Auch Nichtregierungsorganisationen wie Unicef, Amnesty und Pro Asyl gehören nach Angaben des Forums dazu.

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