Mehr als 6000 Menschen haben die Petition unterschrieben, deren Titel lautet: „Unsere Polizei muss in Hohenschönhausen bleiben.“ Angeblich soll das Polizeirevier rund 60 Beamte verlieren, weil die Dienststelle an der Pablo-Picasso-Straße 2 schließt. So steht es in der Petition der beiden CDU-Abgeordneten Danny Freymark und Martin Pätzold.
Demnach sollen die Polizisten des Abschnitts 31 in Neu-Hohenschönhausen ihre Einsätze künftig vom Abschnitt 34 in der Nöldnerstraße in Rummelsburg aus starten – elf Kilometer und 25 Minuten Fahrzeit von Hohenschönhausen entfernt. „Die Wege unserer Polizisten würden deutlich länger, ihre Präsenz vor Ort spürbar geringer“, schreiben die Abgeordneten.
Tatsächlich sollen im Rahmen der Polizeistrukturreform der Polizeiabschnitt 31 und der in der Nöldnerstraße zu einem Regionalabschnitt zusammengelegt werden. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) und Polizeichefin Barbara Slowik wiesen am Montag jedoch die Behauptungen über eine Schließung des Abschnitts 31 zurück. „Der Polizeiabschnitt bleibt, und er wird sogar besser“, sagte Spranger im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Beide Abschnitte würden zu einem Regionalabschnitt weiterentwickelt. „Das ist keine Schließung.“ Laut Spranger werden lediglich die Verwaltungen zusammengeführt.
Polizeireform
Abschnitt 31 in Neu-Hohenschönhausen: Spranger und Polizeichefin äußern sich zu Schließungsgerücht
Beide versprechen „mehr Blau auf der Straße“. Lediglich die Verwaltung der Abschnitte 31 und 34 werde zusammengelegt. Eine Petition stellte sich gegen die Schließung.
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Innensenatorin Iris Spranger und Polizeipräsidentin Barbara Slowik (r.)
© Bernd von Jutrczenka/dpa
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