CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz versprach im Wahlkampf ein rigoroses Vorgehen gegen irreguläre Migration: ein „faktisches Einreiseverbot“, konsequente Zurückweisungen an den Grenzen und sofortige Abschiebungen krimineller Asylbewerber. Nun haben Union und SPD erste Eckpunkte verhandelt – mit erheblichen Nebenwirkungen und Protest innerhalb der EU. Was bleibt von den vollmundigen Ankündigungen? Und welche neuen Regeln greifen tatsächlich? Ein Überblick.
Migrationspolitik
Merz‘ Migrationspläne: Härtere Grenzkontrollen, schnellere Abschiebungen – doch die Kritik wächst
Einige EU-Staaten stellen sich bereits gegen die deutschen Migrationspläne – und auch in der neuen möglichen Koalition rumort es. Das ist der Stand.
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Polizisten kontrollieren an einer mobilen Kontrollstelle kurz hinter der Grenze Fahrzeuge, die aus Österreich nach Deutschland kommen.
© Sven Hoppe/dpa
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