Nach acht Tagen und über 80 Filmen endet die 21. Ausgabe des Filmfestivals Achtung Berlin. Hauptgewinner der am 9. April stattgefundenen Preisverleihung ist der von Ostdeutschland handelnde Spielfilm „Rote Sterne überm Feld“ von Regisseurin Laura Laabs. Neben dem mit 2000 Euro dotierten Hauptpreis für den „Besten Spielfilm“ konnte der Film zudem noch die Kategorien Bestes Drehbuch, Beste Produktion und Beste Kamera Spielfilm für sich entscheiden – womit der Film über 11.000 Euro an Preisgeld gewonnen hat. Zuvor wurde „Rote Sterne überm Feld“ bereits mit dem renommierten Max-Ophüls-Preis der Filmkritik ausgezeichnet.
Trotz der zahlreichen Preise ist der Film wegen eines zweiminütigen Auftritts des Rammstein-Sängers Till Lindemann umstritten. Bereits vor Beginn des Filmfestivals Achtung Berlin gab es einen Shitstorm gegen das Festival – auch aufgrund der vielen Nominierungen. Trotz des Protests blieb die Festivalleitung bei ihrer Position, den Film zu zeigen, bot jedoch nach Ende der Vorstellungen ein Q&A mit Experten für sexuelle Gewalt an.
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Neben „Rote Sterne überm Feld“ gewann die Regisseurin Lotta Schwerk für ihren Coming-of-Age-Film „Ninja Motherf*cking Destruction“ den Preis für die „Beste Regie“ und die Hauptdarstellerin des Films, Emma Suthe, wurde mit dem Preis für das „Beste Schauspiel“ ausgezeichnet.
Neben Spielfilmen fanden auch zwei Dokumentarfilme die Beachtung der Jury: „Die Nacht der Koyoten“, der die Immigration an der mexikanisch-amerikanischen Grenze behandelt, gewann den mit 2000 Euro dotierten Preis für den „Besten Dokumentarfilm“. „Im Prinzip Familie“, ein Film über schwer erziehbare Kinder, wurde von der ökumenischen Jury ebenfalls mit 2000 Euro ausgezeichnet.
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