Ästhetik-Fragebogen

Adrian Parpat und Julian Seitlinger: „Hätte ich eine Milliarde, würde ich LinkedIn kaufen und löschen“

Das Duo Adrian Parpat und Julian Seitlinger ist bekannt für unkonventionelle Ideen in der Gastroszene. Im Ästhetik-Fragebogen verraten sie, was sie inspiriert.

7 Min
Von essbaren Kissen bis zum sieben Jahre alten Schafsprosciutto: Was Adrian Parpat und Julian Seitlinger privat beschäftigt.

Von essbaren Kissen bis zum sieben Jahre alten Schafsprosciutto: Was Adrian Parpat und Julian Seitlinger privat beschäftigt.

© Adrian Parpat und Julian Seitlinger

Adrian Parpat und Julian Seitlinger haben wir damals bei einer ganz persönlichen Cracky-Dining-Experience kennengelernt: Sie holten uns vor der Redaktion mit einer pinken Limousine ab, führten uns in das leerstehende Cank in Neukölln und erklärten uns, Doppelgängern ihrer Selbst mit Palmenblättern Luft zuwedelnd, ihr Konzept.

Falls Sie jetzt nicht ganz hinterherkommen – auch uns ist es nach wie vor ein Rätsel, wie das Duo auf seine skurrilen, aber sehr kreativen Ideen kommt. Fest steht: Die beiden verbinden unter „Cracky“ Fine Dining mit einer außergewöhnlichen Erfahrung, bei der sich die Gäste darauf einstellen können, auf nichts eingestellt zu sein. Fotografieren ist bei Cracky zwar erlaubt, nur passiert an so einem Abend so viel, dass die Gäste kaum dazu kommen. Selbst zeigen die beiden auf ihren Kanälen konsequent kein Essen: Im Zentrum steht das Erlebnis, nicht dessen Fotografierbarkeit. Eine vorherige Suche im Netz, wie so ein Abend aussehen könnte, fällt deshalb stets ernüchternd aus.

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