Die AfD ist im vergangenen Jahr unter den Bundestagsparteien am häufigsten Ziel politisch motivierter Gewaltdelikte gegen Parteivertreter und Parteimitglieder geworden. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor, die dieser Zeitung vorliegt. Demnach registrierten die Sicherheitsbehörden 2025 bundesweit 121 solche Fälle gegen Vertreter und Mitglieder der Partei. Mit deutlichem Abstand folgten die Linke mit 16 Fällen, die Grünen mit 13 Fällen sowie CDU und SPD mit jeweils zwölf Fällen. Bei der FDP wurden neun Gewaltdelikte erfasst, bei CSU und BSW keine.
Bundesparteien
AfD deutlich häufiger von politischer Gewalt betroffen als andere Parteien
Die Bundesregierung registrierte 2025 insgesamt 193 Gewaltdelikte gegen Parteirepräsentanten. Im zweiten Halbjahr gingen die Fallzahlen zurück.
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Ein AfD-Politiker beobachtet eine Szene zwischen Demonstranten und der Polizei vor einem Infostand der Partei in Flensburg.
© Willi Schewski/imago
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