Kaum war das 3000-seitige Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) in der Bundespressekonferenz vorgestellt, folgte die nächste Stufe des Projekts: eine koordinierte E-Mail-Kampagne an Bundestagsabgeordnete. Ziel: Jede und jeder Abgeordnete einer „demokratischen Partei“ soll mindestens 100 Schreiben aus dem eigenen Wahlkreis erhalten – insgesamt 48.000 Mails. Der Text ist klar formuliert: Die AfD sei „nachweislich verfassungswidrig“, wolle politische Gegner verfolgen, verletze die Menschenwürde von Muslimen, Schutzsuchenden und trans Personen und strebe planvoll an die Macht. Die Empfänger werden eindringlich gebeten, das Gutachten in ihrer Fraktion „auf den Tisch zu bringen“.
AfD-Verbot
Neutrales Gutachten? Campact-Finanzierung, Grüne im Vorstand und Dank an Volksverpetzer
Wie unabhängig ist das GFF-Gutachten zur behaupteten Verfassungswidrigkeit der AfD? Finanzierung, personelle Verflechtungen und E-Mail-Kampagne lassen Zweifel wachsen.
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Skulptur-Aktion der „Gesellschaft für Freiheitsrechte“ (GFF) zur Vorstellung des AfD-Gutachtens vor dem Bundestag in Berlin
© Christian Ditsch/IMAGO
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