Sachsen-Anhalt

„Das Schicksal hat ihn auf diesen Platz berufen“: AfD stimmt sich auf Ulrich Siegmund als Ministerpräsidenten ein

Neun Wochen vor der Landtagswahl stellt Spitzenkandidat Ulrich Siegmund ein 100-Tage-Programm mit zehn Sofortmaßnahmen vor. Und erhebt Anspruch auf eine Alleinregierung.

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AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wird auf dem Parteitag zur Landtagswahl bereits als Ministerpräsident Sachsen-Anhalts gefeiert.

AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund wird auf dem Parteitag zur Landtagswahl bereits als Ministerpräsident Sachsen-Anhalts gefeiert.

© Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

Acht Deutschlandflaggen und zwei Sachsen-Anhalt-Flaggen rahmen am Samstag die Bühne in der Magdeburger Hyparschale. Neun Wochen vor der Landtagswahl präsentiert die AfD dort ihr „100-Tage-Programm“ für eine mögliche Regierungsübernahme. Die Partei liegt in Umfragen mit über 40 Prozent deutlich vorn und könnte eine absolute Mandatsmehrheit erringen. Ihr eigener Anspruch: Sachsen-Anhalt künftig allein regieren.

Der Parteitag ist entsprechend auf Ulrich Siegmund zugeschnitten. Landeschef Martin Reichardt fordert einen „donnernden Applaus“ für den „nächsten Ministerpräsidenten“ und stellt Siegmund nicht nur als Spitzenkandidaten dar, sondern nahezu als historisch berufene Führungsfigur. Siegmund sei eine Persönlichkeit, die „das Schicksal auf diesen Platz berufen hat“, sagt der frisch im Amt bestätigte Reichardt.

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