Es ist erst wenige Jahre her: Der scheinbar unaufhaltsame Aufwärtstrend der AfD bei Landtags- und Bundestagswahlen zeichnete sich gerade erst ab, da riefen Politiker und Unterstützer des mitte‑linken Parteienspektrums dazu auf, doch unbedingt zur Wahl zu gehen, auf keinen Fall zu Hause zu bleiben – natürlich, um die Demokratie zu retten. Schon damals konnte man sich über die dahinterstehende Vermutung wundern, Nichtwähler seien eigentlich zufriedene, aber vielleicht etwas müde Unterstützer der bisher etablierten Parteien.
Landtagswahlen
AfD oder CDU: Die früheren Nichtwähler entscheiden kommende Wahlen im Osten
Viele frühere Nichtwähler konnten vor allem in ihrer Unzufriedenheit mobilisiert werden. Von dieser steigenden Wahlbeteiligung profitiert vor allem eine Partei.
Jörg Phil Friedrich
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Alice Weidel, Bundesvorsitzende und Kanzlerkandidatin der AfD – ihre Partei zieht viele frühere Nichtwähler an.
© Julian Stratenschulte
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