Sachsen-Anhalt

AfD liegt im Saalekreis vorn: Erster Stimmungstest vor der Landtagswahl

Vier Bewerber kämpften um das Landratsamt im Saalekreis. Schon im Tagesverlauf zeichnete sich eine höhere Beteiligung als bei der Wahl 2019 ab.

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Uwe Arendt (AfD), Kandidat für die Landratswahl im Saalekreis, steht im Dorf Oppin. Der Merseburger muss noch in die Stichwahl gegen den Kandidaten der CDU.

Uwe Arendt (AfD), Kandidat für die Landratswahl im Saalekreis, steht im Dorf Oppin. Der Merseburger muss noch in die Stichwahl gegen den Kandidaten der CDU.

© Jan Woitas/dpa

Die AfD hat den ersten Wahlgang der Landratswahl im Saalekreis gewonnen, aber das Landratsamt noch nicht. Ihr Kandidat Uwe Arendt lag am Sonntagabend nach Auszählung aller Wahlbezirken mit 43,26 Prozent vorn. CDU-Kandidat Sven Czekalla kam auf 36,63 Prozent. Beide treten am 28. Juni in der Stichwahl gegeneinander an.

Keiner der vier Bewerber erreichte die nötige absolute Mehrheit. Linke-Kandidatin Kerstin Eisenreich kam auf rund 13 Prozent, der parteilose Lars Zaruba auf rund sieben Prozent. Damit fällt die Entscheidung über die Nachfolge des parteilosen Landrats Hartmut Handschak erst drei Wochen nach dem ersten Wahlgang. Handschak hatte nach einer Amtszeit nicht erneut kandidiert und dies mit seinem Alter begründet.

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