Für den Vorsitz im AfD-Landesverband hatte Anfang des Jahres auch der AfD-Landtagsabgeordnete Steffen Kubitzki seinen Hut in den Ring geworfen. Der geplante Parteitag mit turnusmäßigen Wahlen im Frühjahr musste jedoch wegen der Corona-Pandemie verschoben werden.
Der Fall Kalbitz ist weiter ein Fall AfD
Die Vorstandswahl sei bei dem Mitglieder-Parteitag am 20. November vorgesehen, sagte Bessin. Auf dem Parteitag sollen auch Delegierte für den AfD-Bundesparteitag im Dezember und für das AfD-Landesschiedsgericht gewählt werden.
Bundestagsabgeordneter Springer tritt ebenfalls für Landesvorsitz an
Auch der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer hat seine Bewerbung um den Vorsitz in der Brandenburger Landespartei angekündigt. „Ich werde auf dem Landesparteitag am 20. November in Prenzlau für das Amt des Vorsitzenden kandidieren“, sagte Springer am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur.
Springer gab seine Kandidatur auch in einem Offenen Brief an die Mitglieder bekannt und mahnte zu mehr Geschlossenheit in der Partei. Die Verluste bei der Bundestagswahl gegenüber der Wahl 2017 müssten ein Warnsignal sein, schrieb er. „Mehr noch, bei vielen Mitgliedern ist eine innere Abkehr zu beobachten, die ihre Ursache im Lagerdenken und im persönlichen Umgang miteinander hat“, hieß es in dem Schreiben weiter. „Der oftmals harte und unversöhnliche Ton untereinander treibt einst sehr aktive Mitglieder in die Resignation.“
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