Als Berlinbewohner steht man vor diesen Bildern und will nur eines: Die Stadt genau so wiederhaben wie sie damals war – nicht so verstopft mit Menschen und zum Teil fürchterlicher Herzlos- und Profitarchitektur, sondern mit Platz zum Atmen, Platz zum Phantasieren. Und ja, auch mit einem eindeutig besseren Spirit als heute. Aber das ist passé. Umso besser, dass der Ostkreuz-Fotograf Thomas Meyer für uns dokumentiert hat, was dem Erinnerungskasten da im eigenen Hirn abzuspeichern nicht möglich war über die Häutungen der Heimatstadt.
Fotokunst
Agentur Ostkreuz: „Mich interessiert nicht Architektur, sondern Raum“
Die Ausstellung „Mauer Land“ des Fotografen Thomas Meyer zeigt längst verschwundene Brachen entlang des Mauerstreifens zwischen 1998 und 2001.
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Kreuzung Zimmerstraße/Friedrichstraße beim Checkpoint Charlie am ehemaligen innerstädtischen Berliner Mauerstreifen 1998-2001.
© Thomas Meyer/Ostkreuz
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