Es weiß nicht wie ihm geschieht. Das Rind auf dem Hof in Ratshausen am westlichen Rand der Schwäbischen Alb geht ahnungs- und angstlos zum Fressen in die Fangbox, an die es vorher gewöhnt worden ist. Es beginnt zu fressen, ein Metallbügel legt sich um seinen Hals, sobald der Kopf des Tieres weit genug vorne ist. Der Landwirt Maximilian Sauter tritt heran, setzt ein Bolzenschussgerät an die Stirn des Tieres und drückt ab.
Menschen & Tiere
Ende ohne Angst: Schlachtung auf eine sanftere Art, geht das?
Wenn schon Fleisch essen, dann verbunden mit wenig Tierleid, oder? Mobile, dezentrale Schlachtungen sollen Tieren die oft langen, angsterfüllten Fahrten sparen.
Anika von Greve-Dierfeld
4 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Ratshausen: Maximilian Sauter steht in einem Stall bei seinen Rindern.
© dpa/Silas Stein
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*