Kirchengemeinden, Sportvereine, Jugendtreffs und Einrichtungen des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg veranstalten am kommenden Freitag einen Aktionstag für Demokratie und Toleranz, gegen Extremismus und Gewalt. Von 16 bis 22 Uhr werden verschiedene Veranstaltungen rund um das Rathaus Tempelhof, Tempelhofer Damm 165, stattfinden.Das Musiktheater Rumpelstil, Street- und Breakdancer treten auf. Unter dem Motto "Graffiti gegen Gewalt" gibt es Pantomime und Judo-Vorführungen. Ab 19.30 Uhr geben Jugendbands ein Konzert - von Hip- Hop bis zu punkigem Deutsch-Rock. Zu einer Podiumsdiskussion im BVV-Saal über Rechtsradikalismus und Rassismus um 18 Uhr im Saal der Bezirksverordnetenversammlung sind unter anderem die Publizistin Lea Rosh, Initiative Holocaust-Denkmal, Berlins Schulsenator Klaus Böger (SPD) und die Ausländerbeauftragte des Landes, Barbara John, angekündigt. Debattiert werden soll, wie der wachsenden Gefahr des Rechtsextremismus begegnet werden kann.41 Schulen im Großbezirk veranstalten am Freitag einen Projekttag zum Thema. Dabei führen beispielsweise Schüler des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums ein Theaterstück namens "Gewalt" auf. Der Aktionstag wird vom bezirklichen Bündnis für Demokratie und Toleranz organisiert, Initiator ist Schulstadtrat Ekkehard Band. (el., str.)
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