Atomkraft

AKW Akkuyu vor dem Start: Türkei weitet Atomgeschäft mit Russland aus

Akkuyu soll noch 2026 erstmals Strom liefern. Erdogan treibt bereits weitere Atomprojekte voran – und Russland will auch beim nächsten AKW mitbauen.

Katharina Erschov
Katharina Erschov
3 Min
Beim SCO-Gipfel in Kirgistan machten Erdogan und Putin deutlich, dass auf Akkuyu weitere Atomkraftwerke folgen sollen.

Beim SCO-Gipfel in Kirgistan machten Erdogan und Putin deutlich, dass auf Akkuyu weitere Atomkraftwerke folgen sollen.

© Vyacheslav Prokofyev/Russian Gov/imago

Die Türkei steht vor der Inbetriebnahme ihres ersten Atomkraftwerks. Gebaut wird Akkuyu maßgeblich mit russischer Hilfe. Der erste Reaktor des türkischen Atomkraftwerks Akkuyu soll noch bis Ende 2026 den Betrieb aufnehmen. Die Testphase habe bereits begonnen, sagte der türkische Energieminister Alparslan Bayraktar Anfang der Woche laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.

Die Anlage wird aus vier Reaktoren bestehen und eine Gesamtleistung von 4,8 Gigawatt aufweisen. Nach vollständiger Inbetriebnahme soll sie rund zehn Prozent des türkischen Strombedarfs decken – ungefähr so viel, wie die Metropole Istanbul verbraucht.

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