1970 kamen in Deutschland auf 100 Menschen 44, die kaum oder gar nicht am Erwerbsleben teilnehmen konnten: 30 waren jünger als 20, 14 älter als 65. Kinder bekommen zwar keine Rente, doch „billig“ sind sie deshalb nicht – sie müssen ernährt, gekleidet, beschult und betreut werden, sie kosten Geld und Zeit. Zeit, die sich damals, zumindest im Westen, fast nur Frauen nahmen.
Rentenversicherung
Alles nur halb so schlimm? Wieso die Panik bei der Rente unbegründet ist
1970 war der Anteil der Nichterwerbstätigen genauso hoch wie Volkswirtschaftler ihn für 2050 prognostizieren. Warum die Angst vor dem Rentenkollaps dennoch unbegründet ist.
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Die drei Lebensalter – hier auf einem Gemälde von Ottilie W. Roederstein – sind nicht erst seit Neuestem im Ungleichgewicht.
© CC BY-SA 4.0
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