Filmfestival

Subkultur und DDR-Alltag: Als der Prenzlauer Berg noch wehtat

Zum zehnten Mal holt die Prenzlauerberginale den alten Prenzlauer Berg auf die Leinwand. Zehn Filme erzählen von Subkultur, DDR-Alltag und gescheiterten Aufbrüchen.

5 Min
Szene aus „Glück im Hinterhaus“

Szene aus „Glück im Hinterhaus“

© DEFA Stiftung/Herbert Kroiss

Es ist eine Berliner Erfolgsgeschichte: Die Prenzlauerberginale feiert im September ihre zehnte Ausgabe. Aus einer ursprünglich einmaligen Veranstaltung wurde ein gut besuchtes Kiezfestival, das an fünf Dienstagen im Filmtheater am Friedrichshain  daran erinnert, dass der Prenzlauer Berg, bevor er zum Bionade-Idyll wurde, ein anderes Viertel war.

Eines mit heruntergekommenen Altbauten, Kohleöfen und Klos auf halber Treppe, das improvisierten Lebensentwürfen, Renitenz und Künstlerexistenzen Raum bot. Die Prenzlauerberginale holt diese Lebenswelt seit zehn Jahren zurück auf die Leinwand. Zu verdanken ist das dem unermüdlichen Festivalleiter Stephan Müller.

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