Eine paradoxe Schieflage prägt die deutsche Debattenkultur, beklagen die Journalistinnen Franca Lehfeldt und Nena Brockhaus: Wir als Gesellschaft wollen vielfältig und integrativ sein, dennoch üben wir eine gelebte Altersdiskriminierung aus. Dabei geht es um „den alten weißen Mann“, eine Bezeichnung, so die Autorinnen, die zum Totschlagargument und Feindbild geworden sein soll. Der alte weiße Mann soll sich in seine Ecke zurückziehen und den jungen Feministinnen die Welt überlassen.
UPDATE
Buch
„Alte weise Männer“: Eine Liebeserklärung von Franca Lehfeldt und Nena Brockhaus
Im Interview erteilen Lehfeldt und Brockhaus dem männerfeindlichen, moralisierenden Feminismus eine Absage. Ihr Buch ist eine Hommage an eine bedrohte Spezies.
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Nena Brockhaus (l.) und Franca Lehfeldt
© Montage: Berliner Zeitung
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