In Berlin-Mitte bezog 2024 fast jeder sechste Mensch oberhalb der Regelaltersgrenze Grundsicherung im Alter. 15,4 Prozent, der höchste Wert aller zwölf Bezirke.
In Treptow-Köpenick und Pankow liegen die Quoten bei einem Bruchteil davon. Zwischen zwei S-Bahn-Stationen liegen hier soziale Welten.
Die Zahlen stammen aus der bezirklichen Sozialberichterstattung. Sie fügen sich in einen Befund, den Anfang August die Rechercheredaktion des Rundfunks Berlin-Brandenburg aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag herausgezogen hat.
Und dieser Befund trifft auf einen Zeitpunkt, an dem in Berlin über die größte Rentenreform seit Jahrzehnten verhandelt wird.
Bedenkliche Entwicklung
Altersarmut in Berlin: In diesem Bezirk geht fast jeder sechste Rentner zum Amt
Altersarmut in Berlin: In Mitte bezieht fast jeder sechste Ältere Grundsicherung im Alter. Die Zahlen nach Bezirken und was die Rentenreform ändert.
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Pfandsammeln aus dem Papierkorb: Mehr als 60.000 Berlinerinnen und Berliner über der Regelaltersgrenze sind auf Grundsicherung angewiesen. (Symbolbild)
© IMAGO/Winfried Rothermel
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