Das Leipziger Vokalensemble Amarcord gehört seit mehreren Jahrzehnten zu den international profiliertesten A-Cappella-Formationen der Klassikszene. Gegründet von ehemaligen Sängern des Thomanerchores Leipzig, knüpft das Quintett an eine der ältesten und renommiertesten Musiktraditionen Deutschlands an – und trägt diesen Klang bis heute auf die großen Bühnen der Welt. Zahlreiche Auszeichnungen unterstreichen den Rang, den sie sich etabliert haben, darunter mehrere Echo-Klassik-Preise und ein Opus-Klassik, dem „Grammy“ der klassischen Musik. Ihre Diskografie umfasst mehr als dreißig Alben, die Stücke von der Renaissance bis zur Moderne enthalten. Das im März erscheinende Album „Dancing on a Volcano“ präsentiert gemeinsam mit dem Ensemble Modern aus der Kölner Philharmonie und weiteren Künstlern Stücke aus der Weimarer Republik.
Interview
Auf den Spuren Paul Gerhardts: Das Leipziger Vocalensemble Amarcord zu Gast in Lübben
Er ist mehr als eine Statue: Paul Gerhardts Texte dienten bereits Bach als Inspiration. Vor 350 Jahren starb der Dichter in Lübben. Fünf ehemalige Thomaner ziehen den Hut.
Josephine Maria Bayer
9 Min
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Amarcord: Sachsens renommierte A-Capella-Botschafter auf den Spuren Paul Gerhardts. Von links: Daniel Knauft (Bass), Holger Krause (Bass), Robert Pohlers (Tenor), Wolfram Lattke (Tenor) und Frank Ozimek (Bariton).
© Anne Hornemann
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