Es ist eine These, die aufhorchen lässt: Wenn Karlsruhe keine Neuauszählung der Bundestagswahl anordnet, wäre künftig Tür und Tor geöffnet für Wahlbetrug. So befürchtet es BSW-Parteichefin Amira Mohamed Ali. Im Gespräch mit der OAZ erklärt sie, warum sie von Zählfehlern bei der Bundestagswahl überzeugt ist, weshalb Kreiswahlausschüsse faktisch unkontrolliert agieren – und was es für die Demokratie bedeutet, wenn ein einmal verkündetes Ergebnis nie mehr inhaltlich überprüft werden kann.
BSW-Chefin
Amira Mohamed Ali: „Dann wäre theoretisch Tür und Tor geöffnet für Wahlbetrug“
Amira Mohamed Ali fordert eine Neuauszählung der Bundestagswahl. Im OAZ-Interview warnt sie: Wenn Karlsruhe nicht eingreift, könnten Wahlfehler unkontrolliert bleiben. Ein Gespräch.
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„In einer Demokratie muss man sich auf die Richtigkeit von Wahlergebnissen zu einhundert Prozent verlassen können“, sagt Mohamed Ali im Interview mit der OAZ.
© Paulus Ponizak/Ostdeutsche Allgemeine
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