Kommentar

An der Grenze zur Einschüchterung: Jetzt sollen AfD-Wähler Angst bekommen

Kurz vor der Wahl wird vor Folgen einer AfD-Regierung für Schulabschlüsse, Finanzen und Geheimdienstinformationen gewarnt. Wenn politische Lösungen fehlen, soll Angst die Wähler beeinflussen.

Ralf M. Ruthardt
Ralf M. Ruthardt
6 Min
Dem „politischen Gegner“ argumentativ zu begegnen, kommt für Demonstrationsteilnehmer in Berlin scheinbar nicht infrage.

Dem „politischen Gegner“ argumentativ zu begegnen, kommt für Demonstrationsteilnehmer in Berlin scheinbar nicht infrage.

© IMAGO/EVENTPRESS Jeremy Knowles

Einschüchtern ist ein bemerkenswert präzises Wort. Der Duden beschreibt es als: jemandem Angst machen und ihm dadurch den Mut zu etwas nehmen. Einschüchterung will also nicht überzeugen. Sie will bewirken, dass jemand vor einer Handlung zurückschreckt. Und genau deshalb sollte man im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt genauer hinhören. Niemand muss die AfD mögen.

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