Jeden Morgen habe ich das Vergnügen, von meinem Wohnort in der Nähe des S-Bahnhofes Wuhlheide bis zu meiner Arbeitsstelle am S-Bahnhof Halensee zu reisen. Die Verschlechterungen in den letzten zwei Jahren sind gravierend: Sie reichen von fehlenden Haltegriffen in den neuesten S-Bahnzügen bis zum vollkommenen Informationsverlust auf den verschiedenen S-Bahnhöfen, Zugverspätungen und Zugausfällen im Berufsverkehr. Auf dem S-Bahnhof Wuhlheide gibt es kein Personal mehr, eine elektronische Anzeige und ferngesteuerte Lautsprecheranlagen fehlen auch. Man sollte bei diesem Einsparungswahn wenigstens daran denken, dass an der Wuhlheide viele Kindergruppen aus- und einsteigen, weil sie das FEZ besuchen wollen. Ein Höchstmaß an Unverfrorenheit wird mit der Aussage erreicht, dass der jetzige Zustand anhalten soll. Als Sofortmaßnahme tritt ein unfähiger Vorstand zurück, dessen vier Mitglieder auch noch riesige Abfindungen erhalten werden. Von wirklich notwendigen Maßnahmen, die das Chaos dauerhaft beseitigen, ist immer noch nichts zu hören. Warum werden geschlossene Werkstätten nicht sofort geöffnet und entlassene Mitarbeiter wieder eingestellt?Barbara Günther, Berlin
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