Baustelle frisst Berlins Herz

Angsträume und Geisterbahnhof: Was sich hinter der 70-Millionen-Sanierung am Alexanderplatz verbirgt

Die Läden am Alex schließen lange vor Baubeginn. Steckt hinter der Millionen-Sanierung ein Plan zur Verdrängung? Die Hintergründe zum radikalen Umbau der Bahn.

12 Min

Der Bahnhof am Alexanderplatz ist kein gewöhnlicher Ort. Er zählt zu den traditionsreichsten Geschäftszentren der Hauptstadt und ist zugleich ein außergewöhnliches bauliches Manifest der DDR – und zeugt als solches von einer Zeit, als der Alexanderplatz noch das pulsierende Zentrum Ost-Berlins war und Menschen aus nah und fern anzog.

Seit dem Mauerfall hat sich dort vieles verändert, doch manches ist auch gleich geblieben: Noch immer ist der Alexanderplatz ein beliebter Treffpunkt vieler Berliner, trotz vieler sanierungswürdiger Ecken. Auch die Bahnhofsgeschäfte erfreuen sich großer Beliebtheit – vom urigen Blumenladen über kleine Imbisse bis hin zur Theaterkasse.

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