Im politischen Wahlkampf wirkt solch eine Affäre wie ein kaum zu neutralisierendes Gift. Etwas wird schon hängen bleiben, auch wenn der Ullstein-Verlag sowie der Prominentenanwalt Christian Schertz dem Plagiatsvorwurf entschieden entgegentreten. Aus politischer Sicht ist ein Rufmord an der Kanzlerkandidatin, von dem nun grüne Parteikolleginnen und -kollegen sprechen, kaum von der Hand zu weisen.
Kommentar
Annalena Baerbock und das Gift des Verdachts
Gegen die Kanzlerkandidatin der Grünen werden Vorwürfe erhoben, Passagen ihres Buches aus anderen Quellen abgeschrieben zu haben. Was ist dran?
3 Min
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Annalena Baerbock während der Buchpräsentation im April 2021.
© Berliner Zeitung/Paulus Ponizak
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